Advent 2014

Seltenheimer Advent 2014 – ein Gesamtkunstwerk

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Den Zuhörerinnen und Zuhörern ein bisschen von der ursprünglichen Bedeutung des Weihnachtsfestes mit auf den Weg in die Feiertage zu geben, diesem Fest der Freude, der Hoffnung und der Nächstenliebe – das ist die Intention der Seltenheimer bei ihren traditionellen Adventkonzerten. Auch 2014 scheint es wieder gelungen zu sein.  Eine kleine Auswahl aus den vielen Publikumsreaktionen wie “ein Gesamtkunstwerk”, “das Herz zutiefst berührt”, “ein Konzert in einer ganz eigenen Liga” bestätigt dies. Alle drei Veranstaltungen waren ausverkauft, die Gäste kommen aus vielen österreichischen Bundesländern nach Klagenfurt, aber auch aus den Nachbarländern Deutschland und Italien.
Seit fast vier Jahrzehnten begleitet der „Seltenheimer Advent“ zahllose begeisterte Besucherinnen und Besucher hin zum Weihnachtsfest. Der künstlerische Leiter des „Singkreis Seltenheim Klagenfurt“, Karl Altmann, hat wieder versucht, die überlieferte Weihnachtsgeschichte zu einem rustikalen Oratorium zusammen zu fügen, dessen Bestandteile von Arrangeur Thomas Michael Zdravja mit viel Einfühlungsvermögen zu einem durchgängigen Werk miteinander verwoben wurden.
Mit einigen Besonderheiten hat der „Seltenheimer Advent“ auch 2014 aufgewartet. Auf dem Programm standen so fünf Uraufführungen: Der „Seltenheimer Adventjodler“, „Wånns draußn nit mehr hell werdn tuat“, „Engel singen Gloria“ sowie „A bsondre Nacht“ erklangen zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. Es sind echte „Seltenheimer Lieder“, denn sie stammen von Chorleiter Karl Altmann, seiner Frau und Sängerin Renate Altmann sowie von der Seltenheimerin Andrea Klammer. Auch Thomas Michael Zdravja hat diesmal mit „Hiatz is se bald da, die Weihnachtszeit“ eine stimmungsvolle Komposition beigesteuert.
Darüber hinaus erwartete die Gäste aber auch viel Altvertrautes, wie z. B. das „Kalenderlied“ und natürlich das „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Heuer erstmalig dabei war die Voigasmusi, die sowohl mit Saitenmusik- als auch mit Bläserklängen die Herzen der Menschen berührte. Auch Annelies Wernitznig, ebenfalls zum ersten Mal dabei, gelang es, durch die mit unglaublich viel Einfühlungsvermögen vorgetragenen Texte das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

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